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Odertours / Reiseziele / Orte / Altlandsberg
 

 


 
 
 

Die Stadt Altlandsberg hat eine sehr interessante Geschichte. Wenn Sie gern historische Romane, Geschichten mit Burgen und Schlössern, mit Adel und Kirche, mit Rittern und Duellen lesen, dann wird sie nicht nur die Historie der Stadt faszinieren. Noch heute gibt es viele Zeugnisse aus vergangener Zeit in der Stadt, die auf ihre Entdeckung warten.

 
Sehenswertes
 
Die Schlosskirche
 
Die 1671 eingeweihte Kirche war einst Teil eines vom Reichsfreiherren Otto I. von Schwerin erbauten Schlosses. Durch einen Umbau zu einem prunkvollen Königschloss für Friedrich I., entstanden auch der Park und die Kavaliershäuser, von denen heute nur noch Reste der Grundmauern vorhanden sind. Beim großen Brand von 1757 wurden das Schloss und die Kirche vollständig zerstört. Die Kirche wurde daraufhin aus den Materialien des Schlosses wieder aufgebaut. Nachdem hier ab 1971 keine Gottesdienste mehr stattfanden, wurde die Kirche 1983 saniert, beräumt und beherbergt heute eine Kunstglaserei.
 
Die Stadtbefestigung
 
Von 1300-1350 wurde ausgehend vom Berliner Tor, rund um die damalige Stadt eine umfangreiche Stadtbefestigung errichtet. Die insgesamt 1,3 km lange Stadtmauer ist mit seinen 2 Türmen und 3 Toren noch weitgehend erhalten (Bild oben). Zwischen dem Berliner Tor und dem Klostergarten sind die Mauer, Wallanlagen und der Graben in nahezu unveränderter Form erhalten geblieben.
 
Die Stadtkirche
 
Die Stadtkirche befindet sich unüblicher Weise nicht am Markt sondern am Nordrand der Altstadt. Sie wurde um 1250 als eine 3-schiffige Pfeilerbasilika mit Balkendecke errichtet. In der weiteren Entwicklung der Stadt erlebte die Kirche mehrere Umbaumaßnahmen. Von 1500-1540 fand ein Umbau des Turmes statt. 1772 wurde die Turmhaube aus dem Jahre 1718 durch einen Pyramidenhelm ersetzt. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden alle Seitenschiff-Fenster und das Gestühl verändert. Um 1960 bekam die Kirche einen neuen Kalkanstrich. Später wurden alle Fenster neu verglast und der Turmhelm erhielt 1983 ein Kupferdach. Im Inneren der Kirche sind die beiden Glocken aus dem 13. und 15. Jh., ursprüngliche gotische Wandmalereien und der Grabstein des brandenburgischen Reformators Nikolaus Leutinger d.Ä. zu bestaunen.
 
Verkehrsmittel und Anbindungen
 

Altlandsberg liegt nordöstlich von Berlin und ist über die Autobahn (A10) am schnellsten über die Anschlußstelle Berlin-Marzahn zu erreichen. Wer die etwas sportlichere Variante vorzieht, kann aus Berlin vom Endhaltebahnhof der U-Bahn (U5) in Hönow über einen Radwanderweg bis nach Altlandsberg fahren. Wer über den Europawanderweg E11 nach Altlandsberg gelangen möchte, kann dies z.B. ab der Haltestelle Neuenhagen b.B., der Berliner S-Bahn (S5) tun. Vor Ort und in die umliegende Region hat man eine gute Verbindung mit dem Regionalverkehr.

 
Routenplaner: www.reiseplanung.de
 
Homepage der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH
 
Homepage der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)
 
Kurzer geschichtlicher Überblick
 
Bei einer slawisch-deutschen Siedlung um die heutige Brunnenpassage wurde um 1220 eine markgräfliche Burg errichtet. Nach der Stadtgründung um 1230 folgte 1250 der Baubeginn der Stadtkirche als Wehrkirche und in der ersten Hälfte des 14. Jh. der Bau der Stadtbefestigungen mit zwei Türmen und drei Toren. In den nächsten Jahrhunderten erlebte Altlandsberg zahlreiche Zerstörungen, Überfälle und Kriege. Auch nach vielen großen Stadtbränden, bei denen teilweise nur wenige Häuser übrig blieben, mußte die Stadt neu aufgebaut werden. Nach dem großen Stadtbrand von 1684 z.B., wurden die Scheunen beim Neuaufbau der Stadt im sogenannten Scheunenviertel ausgegliedert. Nach einem erneuten Brand, bei dem von 40 nur 1 Scheune übrig blieb, errichtete man nur noch Ziegelbauten. Das heutige Erscheinungsbild der Stadt stammt aus dem 19.Jh., nach dem letzten großen Brand von 1854 erhielten die Bürgerhäuser ihre heutige Gestalt.
Im Zweiten Weltkrieg wurde Altlandsberg nur wenig zerstört, in der Folgezeit wurde die Region auf zentrale Weisung auf Land- und Viehwirtschaft ausgerichtet und erhielt ein Agrartechnikdepot. Mit der Deutschen Wiedervereinigung ging Land- und Viehwirtschaft zurück und es entstanden neue Betriebe für Bautenschutzchemie, Baustoff-Recycling, Straßen- und Tiefbau, Baugewerbe, Transport und Logistik.

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offene Gärten im Oderbruch