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Odertours / Freizeit / Kunst - Kultur / Kirchen

 

 

Kirchen


 

 In Ostbrandenburg kann man viele aus dem Mittelalter aber auch aus der Neuzeit stammende Kirchen bewundern und besichtigen. Die älteren wurden im 12. und 13. Jahrhundert mit der Entstehung vieler Städte und Dörfer aufgebaut und sind zum Teil bis heute in ihrer ursprünglichen Form erhalten geblieben. Das Baumaterial der Dorfkirchen zum Beispiel wurde oft aus den fast überall vorhandenen Granitfeldsteinen gewonnen, welche die Gletscher der Eiszeit hierher transportierten. Geübte Steinmetze der Region brachten sie in die richtige Form und schufen so die Grundlage für die uns bis heute erhalten gebliebenen architektonischen Kostbarkeiten.

Kirche in Kunersdorf
 
 
Die St. Marien Kirche in Strausberg
 
Ehrwürdig streckt sie sich empor. Sie zählt mit zu den größten, erhaltenen Feldsteinkirchen des 13. Jh. in der Mark Brandenburg. Die evangelische Pfarrkirche St. Marien - eine frühgotische, dreischiffige Pfeilerbasilika, ist um 1250 entstanden. Das Innere der Kirche zieren vor allem der Schnitzaltar von Anfang des 16. Jh., die spätgotischen Gewölbemalereien und die Orgel aus dem späten 18. Jh..
 
Die St. Nikolai Kirche in Bad Freienwalde
 
Wenn man sich von Osten her der Stadt nähert, fällt der Blick unweigerlich auf den hohen Turm der Nikolaikirche. Die gotische Kirche aus dem 13. Jh. bietet sich mit ihren prachtvollen Renaissanceelementen für einen Besuch an. Anfangs wurde sie als eine Feldsteinkirche aufgebaut, ihr Traustein zählt zu den ältesten der Mark Brandenburg. Der Turm aus dem Jahre 1518 erhielt 1867 seine heutige Gestalt, nachdem er mehrmals durch Feuer stark beschädigt bzw. zerstört wurde. 1976 erfolgte eine Überholung der Orgel durch die Orgelbaufirma Sauer aus Frankfurt/Oder. Das heutige Geläut besteht aus drei Glocken.
 
Die Kirche St. Georg in Bad Freienwalde
 
Wenn man vom Markt aus die Hauptstraße hinaufblickt, sieht man auf der rechten Seite einen freundlichen Fachwerkbau, die Kirche St. Georg. Mit den 120 Plätzen im Saal und 25 Plätzen im Foyer bietet sie nicht nur Platz für Konzerte, sondern auch Ausstellungen, Vorträge und Foyergespräche. Im Jahre 2000 konnte man hier Richard von Weizsäcker zuhöhren, als er vorlas. Ursprünglich war die Kirche St. Georg eine Holzkapelle, bis sie 1692 wegen Baufälligkeit abgerissen wurde. 4 Jahre später wurde an der gleichen Stelle ein Fachwerkbau errichtet. Als 1986 die aufwendigen Renovierungsarbeiten abgeschlossen waren, wurde die Kirche als Konzerthalle eingeweiht. 1988 folgte die Weihe der Orgel, welche vom berühmten Orgelbau Sauer aus Frankfurt (Oder) gebaut wurde.
 
Die Kirche in Kunersdorf (Bild oben)
 
Nur 5 Jahre nach der Grundsteinlegung wurde die Kirche in Kunersdorf, an der B167, am 10. Dezember 1950 fertiggestellt. An der Mauer des malerischenFriedhofes, stehen neun Marmorgrabmale in den Nischen. In Ausführung und Qualität sind sie selten in der Mark anzutreffen.
 
Die drei Kirchen von Petershagen-Eggersdorf
 
Das Doppeldorf besitzt insgesamt drei Kirchen. Die älteste steht in Petershagen, sie wurde 1703 errichtet. Nach mehrmaligem Umbau wurde sie am Anfang des 20. Jh. in der heutigen Form als neugotischer Backsteinbau eingeweiht. Des weiteren befindet sich in diesem Ortsteil die sehenswerte Katholische Kirche St. Hubertus mit Pfarr- und Gemeindehaus. Ebenfalls sehr imposant ist die Eggersdorfer Kirche, ein Klinkerbau im Stülerstil (Bild links). Sie wurde 1870 errichtet und steht auf dem "Kirchberg", wo schon seit jeher die Kirchen dieses Dorfes ihren Platz fanden.
 
Die Schlosskirche von Altlandsberg
 
Die 1671 eingeweihte Kirche war einst Teil eines vom Reichsfreiherren Otto I. von Schwerin erbauten Schlosses. Durch einen Umbau zu einem prunkvollen Königschloss für Friedrich I., enstanden auch der Park und die Kavaliershäuser, von denen heute nur noch Reste der Grundmauern vorhanden sind. Beim großen Brand von 1757 wurden das Schloss und die Kirche vollständig zerstört. Die Kirche wurde daraufhin aus den Materialien des Schlosses wieder aufgebaut. Nachdem hier ab 1971 keine Gottesdienste mehr stattfanden, wurde die Kirche 1983 saniert, beräumt und beherbergt heute eine Kunstglaserei.
 
Die Stadtkirche von Altlandsberg
 
Die Stadtkirche befindet sich unüblicher Weise nicht am Markt sondern am Nordrand der Altstadt. Sie wurde um 1250 als eine 3 schiffige Pfeilerbasilika mit Balkendecke errichtet. In der weiteren Entwicklung der Stadt erlebte die Kirche mehrere Umbaumaßnahmen. Von 1500-1540 fand ein Umbau des Turmes statt. 1772 wurde die Turmhaube aus dem Jahre 1718 durch einen Pyramidenhelm ersetzt. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden alle Seitenschiff-Fenster und das Gestühl verändert. Um 1960 bekam die Kirche einen neuen Kalkanstrich. Später wurden alle Fenster neu verglast und der Turmhelm erhielt 1983 ein Kupferdach. Im Inneren der Kirche sind die beiden Glocken aus dem 13. und 15. Jh., ursprüngliche gotische Wandmalereien und der Grabstein des brandenburgischen Reformators Nikolaus Leutinger d.Ä. zu bestaunen.

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