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Odertours / Reiseziele / Orte / Buckow / Stadtgeschichte
 

 


 
 
 
Geschichtlicher Überblick
 
Ursprünglich war Buckow eine slawische Siedlung, vermutlich fand eine Erstbesiedlung im 9. Jh. statt, worauf archäologische Funde schließen lassen.
   
1253

erste urkundliche Erwähnung Buckows, als Erzbischof Rudolf von Magdeburg das Dorf Villa Buchowe mit der Hälfte der Mühle, sowie Siewersdorf (später Waldsieversdorf), Slawentin (Schlagenthin), und Obersdorf als Entschädigung für die an ihn abgetretene Stadt Monafeberg (Müncheberg) den Mönchen des Klosters Lebus überläßt

1375
im Landbuch des Kaisers Karl IV. wird ein preurbium Buckow erwähnt (preurbium=Vorstadt)
1405
das oppidum Buckow (Städtchen) wird vom Abt und dem Lebuser Konvent an Poppo von Holtzendorf verkauft, sein Sohn Ritter Albrecht von Holzendorf verkauft Buckow und die zugehörigen Ortschaften an Kuno von Segeser
1432
Zerstörung Buckows durch die Hussiten
1463
aufkommender Hopfenanbau und -handel unter der Herrschaft der Familie von Jost von Ziegesar, einem Nachfahren von Kuno Segeser
1487
Verkauf des Dorfes Slawenthin an den Berliner Jakob Wins
1522
zum Kloster Friedland gehörte der Schermützelsee, der Weiße See, der halbe Buckow- und der halbe Griepensee, Fischereirecht auf dem Schermützelsee hatte Otto Mathias Ihlow, der wiederum Teile seines gepachteten Sees überlies
um 1550
Buckow erhält Stadtfreiheit
1574
auf Anordnung des Kurfürsten Johann Georg wurde, wie in allen anderen Orten der Mark, auch in Buckow eine neue Untersuchung der Kirche und der Schule vorgenommen
1618-48
während des Dreißigjährigen Krieges plündern Truppen von Wallenstein und schwedische Söldner mehrfach die Stadt Buckow, die Schwedenschanze bei Waldsieversdorf (früher Schanzberge) erzählt von dieser Zeit, während des Krieges zerstörten mehrfache Feuersbrünste große Teile der Stadt
1654
ein gewaltiges Feuer zerstört 36 Häuser Buckows
1665
nur 14 Häuser bleiben nach einem weiteren großen Stadtbrand erhalten, das Rathaus mit allen Urkunden wurde ebenfalls vollständig zerstört
1738
bei einem gewaltigen Orkan werden die stärksten Bäume entwurzelt und viele Gebäude umgerissen
1769
Buckow wird von einer dritten Feuersbrunst heimgesucht, die von der eigentlichen Stadt nur das Schülke'sche Haus stehenlässt
um 1800
das Schloss wird nach Plänen von Schinkel umgebaut
1812
der strapaziöse Rückzug des französischen Heers aus Russland beschert Buckow einige tote französische Soldaten, die im nach ihnen benannten Franzosengrund begraben werden, die Zerschlagung der napoleonischen Herrschaft beginnt
1862
nach einem Jahrhunderte währenden Streit findet der Holzkrieg statt, von Fontane in seinen "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" beschrieben
1891
Gründung des Sportvereins Concordia Buckow bzw. Umwandlung des Gefangenenvereins Concordia in den Männer-Turn- und Gefangenenverein "Concordia"
1897
die Kleinbahn von Buckow bis zur Ostbahn bei Müncheberg/ Dahmsdorf wird eröffnet
1907
Gründung des Buckower Elektrizitätswerks in der Stadtmühle, dem heutigen Kino
1911
Beginn des Baus der Badeanstalt (Freibad)
1924
Einweihung des Brunnens am Marktplatz, erstes Buckower Dreieck-Rennen am 4.Okt., zwei Jahre später das zweite, beide unter Leitung des ADAC
1929
Buckow erhält offiziell den Titel Bad Buckow, am 14. Mai 1929 wird auf der Buckower Kleinbahn die vollständig elektrifizierte Strecke eröffnet
1931
die Einwohnerzahl erreicht 2300, Bau des Altersheims am "Spitzen Berg" und der Siedlung Fischerberg
1948

das im Krieg stark beschädigte Buckower Schloss, wie auch andere Schlösser, werden auf staatliche Anordnung abgerissen.

1951
am 08. April, wird die evangelische Kirche nach dem Wiederaufbau eingeweiht
1953
Einweihung der katholischen Kirche
1957
Entstehung eines 40 Quadratkilometer umfassendes Landschaftsschutzgebiet
1972
Bau der Bertolt-Brecht-Schule am Weinbergsweg
1977
Entstehung der Gedenkstätte "Brecht-Weigel-Haus"
1990

der Naturpark Märkische Schweiz wird auf 205 Quadratkilometern Fläche ausgewiesen

1992
das Motorschiff "Scherri" fährt von Buckow zur Fischerkehle und nach Buchenfried
1993
Umstellung der Kleinbahn vom elektrischen Betrieb auf Verbrennungsbetrieb
1997
hundertjähriges Bestehen der Buckower Kleinbahn
1998
endgültige Verlagerung des Schienenverkehrs Buckow-Müncheberg auf die Straße
1999
der Schlosspark (Stadtpark) wird saniert, die Bemühungen zur endgültigen Anerkennung als Kneippkurort gehen weiter
2000
nachdem die Verordnung zur Ausweisung von FFH-Gebieten bereits acht Jahre alt war, werden weite Teile der Märkischen Schweiz als Flora-Fauna-Habitat ausgewiesen, die überstürzte Ausweisung und die fehlende Einbeziehung der Bevölkerung führt zu Protesten in ganz Brandenburg, nach einem Gutachten des Deutschen Wetterdienstes wird Buckow erster Kneippkurort Brandenburgs
 
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